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Den Ausbildungsplan als echten Begleiter nutzen

Michael Messer · 16. May 2026
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Jeder Ausbildungsbetrieb hat ihn: den offiziellen Rahmenplan der zuständigen Kammer. Er liegt meist als PDF vor, wurde beim Start der Ausbildung einmal gelesen und bildet seitdem eine stille Grundlage im Hintergrund. Im Tagesgeschäft zieht man ihn selten heran – nicht weil er keine Rolle spielt, sondern weil der Schritt von "Dokument" zu "gelebtem Plan" ohne das richtige Werkzeug mühsam ist. Dabei steckt in diesem Rahmenplan bereits alles, was ein guter betrieblicher Ausbildungsplan braucht: die Lernfelder, die Inhalte, die zeitliche Struktur. Man muss das Rad nicht neu erfinden – man muss es nur benutzbar machen.

Den Rahmenplan als Ausgangspunkt nehmen

Rahmenpläne lassen sich direkt in die Plattform importieren – in den gängigen Formaten, die Kammern und Berufsschulen verwenden. Die Struktur ist sofort vorhanden: alle Lernfelder, alle Inhalte, die zeitliche Gliederung über die Ausbildungsjahre. Man muss nicht bei null anfangen und kein System von Grund auf neu aufbauen. Wer bereits einen eigenen betrieblichen Ausbildungsplan in einer anderen Form gepflegt hat, kann auch diesen als Ausgangsbasis importieren oder manuell übertragen. Entscheidend ist, dass der erste Schritt klein ist: nicht alles auf einmal perfekt anlegen, sondern anfangen – mit dem, was da ist. Der Plan wächst mit der Nutzung.

Den Plan auf den Azubi zuschneiden

Nicht jeder Azubi im gleichen Berufsbild durchläuft dieselben Stationen mit derselben Tiefe. Ein angehender Industriekaufmann mit dem Schwerpunkt Logistik braucht andere Prioritäten als einer, der später ins Controlling gehen will. Ein Mechatroniker in einem Betrieb mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik hat andere Schwerpunkte als einer in der klassischen Fertigungsinstandhaltung. Einzelne Module lassen sich für jeden Azubi individuell aktivieren, in ihrer zeitlichen Abfolge verschieben oder um betriebsspezifische Inhalte ergänzen – ohne dass der Gesamtplan dabei verloren geht oder die Übersicht leidet. Der Rahmen bleibt, die Füllung passt sich an. So entsteht ein Plan, der die individuelle Ausbildungssituation wirklich widerspiegelt, statt nur den generischen Kammervorgaben zu folgen.

Mit Vorlagen Zeit sparen

Wer jedes Jahr neue Azubis im gleichen Berufsbild aufnimmt, muss den Plan nicht jedes Mal von Grund auf neu erstellen. Die betrieblichen Anpassungen – also die Abweichungen und Ergänzungen zum Rahmenplan, die für den eigenen Betrieb charakteristisch sind – werden einmal als Vorlage angelegt und dem neuen Jahrgang direkt zugewiesen. Wenn sich im Laufe der Zeit etwas ändert, etwa weil eine neue Maschine in Betrieb geht oder ein Prozess umgestellt wird, lässt sich die Vorlage anpassen und die Änderung gezielt auf alle bestehenden Pläne übertragen, die noch laufen. Das lohnt sich bereits ab dem zweiten Jahrgang spürbar und zahlt sich mit jedem weiteren Jahr mehr aus. Betriebe, die mehrere Berufsbilder ausbilden, können für jedes Berufsbild eine eigene Vorlage führen – übersichtlich und unabhängig voneinander.

Was man im ersten Ausbildungsmonat anlegen sollte

Ein guter digitaler Start braucht nicht viel Zeit, aber die richtigen Schritte in der richtigen Reihenfolge. Zuerst das Azubi-Profil anlegen und das Berufsbild zuweisen – das dauert zwei Minuten. Dann den Rahmenplan importieren oder eine bestehende Vorlage zuweisen. Anschließend die ersten Stationen und Lernmodule für das Anfangsquartal freigeben, damit der Azubi von Beginn an sieht, was ihn erwartet. Zum Abschluss den automatischen Feedbackbogen für den ersten Abteilungseinsatz aktivieren, damit nach dem ersten Wechsel ohne manuellen Aufwand eine Rückmeldung eingeht. Das alles kostet zusammen vielleicht eine Viertelstunde – und legt eine Grundlage, die über die gesamten drei Ausbildungsjahre trägt. Wer diesen Einstieg einmal erlebt hat, möchte danach nicht mehr zurück zur losen Sammlung von Dokumenten und Einzelabsprachen.

Autor
Michael Messer
Gründer & Geschäftsführer, Devyl
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